Schneidbrett selber bauen ohne Dickenhobel und Oberfräse

Ein Schneidbrett selber bauen ist der Klassiker unter den Holzprojekten. Meistens wird dabei auf einen Dickenhobel und eine Oberfräse zurückgegriffen. Wie du auch ohne diese teuren Maschinen ziemlich gute Ergebnisse beim Schneidbrett bauen erzielen kannst, zeige ich dir in diesem Beitrag.

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Schneidbrett selber bauen

Benötigtes Werkzeug

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Benötigtes Material

Schneidbrett selber bauen – Holz online beziehen

Ich habe für dieses Schneidbrett größtenteils Weißbuche aus einem Restholzpaket von Klemmsia genutzt. Als Kontrast habe ich zwei schmale Restholz Streifen aus Eiche benutzt. Das Holz ist 25mm dick. Solltest du dich fragen, wo man bestimmte Holzsorten online beziehen kann, schau doch mal in meinen Beitrag zum Thema “Online Holz bestellen” – dort findest du eine super Auswahl von Händlern, die alles anbieten, was das Heimwerker Herz begehrt.

Zum Beitrag!

Die Klemmsia Restholzpakete mit Weißbuche gibt es mehrmals im Jahr. Diese kann man direkt bei Klemmsia beziehen.

Restholz auf einheitliche Stärke zusägen

Damit später möglichst wenig Schleifarbeit nötig ist, kannst du die einzelnen Holzlatten mit der Tischkreissäge auf eine einheitliche Stärke zusägen. Als Referenz nehme ich meine vorhandenen Eichenleisten. Die kleinen Leisten möchte ich nicht nochmal über die Tischkreissäge schieben.

Diesen Schritt musst du nicht zwingend durchführen. Ein Versatz von bis zu 1-2mm ist zwischen den einzelnen Holzleisten in Ordnung – das kann später durch das Schleifen angeglichen werden.

Schneidbrett verleimen

Sind alle Holzleisten vorbereitet, kannst du das Schneidbrett verleimen. Nutze an beiden Enden des Schneidbretts am besten zusätzlich noch weitere Schraubzwingen*, um sicherzustellen, dass die Kanthölzer alle in etwa auf gleicher Höhe zusammengeleimt werden. In den folgenden Bildern siehst Du, wie die Konstruktion an den Enden aussehen sollte.

Nutze auf jeden Fall wasserfesten Holzleim* beim verleimen des Schneidbretts.

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Schneidbrett auf Maß sägen und abschleifen

Ist der Leim getrocknet, kannst du das Schneidbrett mit einem Exzenterschleifer* und verschiedenen Körnungen abschleifen. Ich habe nacheinander die Körnungen 80, 120, 240, 360 und 400 genutzt. Mit der groben 80er Körnung kannst du gerade zu Beginn die dickeren Holzleisten herunterschleifen. Was normalerweise mit einem teuren Dickenhobel in Perfektion durchgeführt wird, machen wir nun mit einem Schleifer – und das Ergebnis wird trotzdem überzeugen!

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Da die Holzlatten minimale Unterschiede in der Länge besitzen, werden die kurzen Seiten des Schneidbretts noch mit der Kappsäge* besäumt.

Danach müssen noch alle Kanten des Schneidbretts gebrochen werden. Das ist ganz einfach mit einem Stück Schleifpapier und einem Holzklotz möglich. Auch hierfür benötigen wir also nicht zwingend eine Oberfräse. Immer in gleichmäßigem Winkel über alle Kanten schleifen. Dann erhält man auch einheitliche Ergebnisse.

Oberflächenbehandlung

Als Finish habe ich OSMO TopOil 3068* genutzt. Das Lebensmittelechte Arbeitsplatetenöl eignet sich hervorragend für den Einsatz in der Küche. Alternativ, kann man das Brett natürlich auch mit einem Holzwachs ohne Zusätze behandeln.

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Zuletzt werden noch die Gummipuffer auf der Rückseite des Schneidbrettes aufgeklebt.

Schneidbrett selber bauen – Fazit

Das war es auch schon. Ich finde das Ergebnis ist auch ohne Dickenhobel und Oberfräse ziemlich gut. Man kann also auch mit wenig Werkzeug und geringen Mitteln tolle Holzprojekte umsetzen! Bei Fragen einfach unten in den Kommentaren melden!

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Transparenz:

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Wolfcraft. Die Wolfcraft Einhandzwingen in diesem Beitrag wurden mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ich vertrete und beschreibe in diesem Beitrag dennoch meine freie und ehrliche Meinung! Die restlichen Werkzeuge und Materialien dieses Beitrags habe ich selbst gekauft und gezahlt.

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